Öffentliche Ringvorlesung | dienstags, 18:15 – 19:45 Uhr, Von-Melle-Park 8, Anna-Siemsen-Hörsaal
Das RIS ruft alle auf, diese Veranstaltungsreihe aktiv zu besuchen und bekannt zu machen.
Internationale Expert:innen, diverse Menschenrechtsorganisationen und Teile der Vereinten Nationen kommen zu dem Schluss, dass das israelische Vorgehen in Gaza einen Genozid darstellt. Die Zerstörung von Gaza ruft weltweit Proteste hervor, wird vor internationalen Gerichten verhandelt und stellt die internationale Ordnung auf den Prüfstand. Dies wirft auch Fragen zum deutsch-israelischen Verhältnis, zur deutschen „Staatsräson“ und zur Rolle globaler Solidaritätsbewegungen auf.
In der Bundesrepublik wird die Auseinandersetzung über Israel, Palästina und die Verantwortung Deutschlands bzw. der internationalen Gemeinschaft bisweilen einseitig und autoritär verengt geführt. Vor diesem Hintergrund soll die Ringvorlesung einen Raum für kritische und friedensorientierte Perspektiven auf die Hintergründe der Kriegs- und Besatzungspolitik in Palästina sowie deren Geschichte bieten. Sie soll damit einen Beitrag zur Weitung der Debatte im Sinne des Völkerrechts und der spezifischen Verantwortung von Zivilgesellschaft und Wissenschaft für politische Konfliktlösung, Gerechtigkeit und Frieden leisten.
Veranstaltungen mit englischen Titeln finden in englischer Sprache statt. Eine Übersetzung vor Ort wird ermöglicht.
Die Ringvorlesung ist unter der Lehrveranstaltungsnummer 24-300.15 bei Stine zu finden. Studierende bekommen für eine aktive Teilnahme 2 LP. Eine Prüfung muss nicht bestanden werden und Studienleistungen müssen ebenfalls nicht erbracht werden.
Anmeldung ist grundsätzlich nicht erforderlich!
Für Studierende der Uni Hamburg, die diese Reihe im Rahmen ihres Studiums anwählen wollen, findet sich der zur Anmeldung zur Veranstaltung in „STiNE“ hier: https://kurzlinks.de/bbar
