Festkundgebung des Ratschlags 8. Mai auf dem Hamburger Jungfernstieg
Wir laden alle ein, sich auch dieses Jahr an der Festkundgebung zum Jahrestag der Befreiung zu beteiligen.
Ich fordere: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes. Wie viele andere aus den Konzentrationslagern wurde auch ich auf den Todesmarsch getrieben. Erst Anfang Mai wurden wir von amerikanischen und russischen Soldaten befreit. Am 8. Mai wäre dann Gelegenheit, über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: Über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.“
(Esther Bejarano, Offener Brief an die Regierenden und alle Menschen, die aus der Geschichte lernen wollen, Hamburg: 2020.)
Liebe Freundinne und Freunde!
Wir laden alle ein und rufen alle auf, in der Hamburger Innenstadt an der diesjährigen
Festkundgebung zum
81. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg in Europa
8. Mai 2026 von 12 bis 22 Uhr auf dem Hamburger Jungfernstieg
teilzunehmen.
Für den Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit – Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Wir freuen uns auf anregende Beiträge von: Prof. Miguel E. Torres Tesoro (Botschaft der Republik Kuba) zur Bedeutung der Befreiung für die antikoloniale Emanzipation, Alli Kildahl (St. Paul Federation of Educators, Minnesota/USA) zum Gewerkschaftskampf gegen die rechtsextreme Politik der Trump-Regierung, Marx Sisters and Brothers mit Gedichten und Liedern von Tucholsky bis Brecht, der Antikriegsambulanz mit einer Lesung zu Egon Erwin Kisch, RussPublika zum Antiimperialismus in der Sowjetunion und einem Konzert zu Ehren der Befreier:innen, dem Referat für internationale Studierende im AStA der Uni Hamburg zur Rolle Chinas im weltweiten antifaschistischen Kampf, dem Auschwitz-Komitee zur Beideutuung des 8. Mai als Feiertag, Hans-Martin Gutmann mit Jazz-Piano, Stella’s Morgenstern mit Musik aus dem jiddisch-deutschen Kulturschatz, Tornado Rosenberg mit Sinti-Jazz & Swing sowie Grußworte u.a. von Friedrich Kramer (Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland) und Günter Knebel (Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz), Dr. Marianne Linke (VVN-BdA Stralsund) zur Völkerfreundschaft in der DDR gegen Russenfeindschaft.
Auf dem „Weg des Widerstands“ laden zugleich Initiativen und Organisationen zur vertieften Diskussion über die Quellen des historischen antifaschistischen Engagements und das Vermächtnis für heute ein.
Und zur Einstimmung laden wir ein zum
Filmabend
„Die Abenteuer des Werner Holt“
Mittwoch, der 6. Mai um 20 Uhr im Philosophenturm der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 6)
Spielfilm | Regie: Joachim Kunert | DDR 1965 | 165 Min. | deu
Das Kino gegen Austerität lädt ein, diese Verfilmung eines antifaschistischen Antikriegsromans von Dieter Noll.
Zum Inhalt: https://schluss-mit-austeritaet.de/event/filmseminar-die-abenteuer-des-werner-holt
