Infotisch mit Reden und Musik am 28. Mai vor dem AStA ab 14 Uhr

Die „Errungenschaften“ des von den USA angeführten „Wertewestens“ sind aller Dekadenz wert: schreiende soziale Ungleichheit und kolonialistische Ausbeutung, gepaart mit machtpolitischen Sanktionen, barbarischen Militärschlägen und einem an Chauvinismus und Primitivität kaum zu überbietenden Menschenbild zeigen: Der Kapitalismus ist historisch am Ende; er birgt kein Entwicklungspotential mehr für die Welt.

Wie aber die Menschheit ein auf Würde, Solidarität und allgemeinem Wohlergehen basierendes, neues Kapitel ihrer Geschichte aufschlagen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, das zeigt kein anderes Land so sehr wie Kuba, die Avantgarde des Humanismus. Die sozialistische Inselrepublik trotzt der mit fast 65 Jahren längsten und brutalsten Blockade, die aus einem umfassenden Wirtschafts-, Handels-, Finanz- und nun auch Ölembargo besteht. Washingtons erklärtes Ziel: Strangulierung der so tapferen, heiteren und zuversichtlichen Bevölkerung bis zum „Regime-Wechsel“.

Der Kampf gegen diese Blockade ist gleichbedeutend mit dem Kampf für eine neue, auf Humanität basierenden Weltordnung: Völkerrecht statt Recht des Stärkeren, Völkerfreundschaft statt Ausbeutung. Ob diese historische Zuspitzung zum Guten gewendet wird, wird auch von uns in
der Bundesrepublik entschieden: Machen wir Kubas Kampf für Menschenfreundlichkeit zu unserem eigenen? Verteidigen wir Kubas Recht auf Souveränität?

Die USA unter D. Trump drohen nun unverhohlen mit einer Militärintervention und schicken unter fadenscheinigen Anschuldigungen gegen Kubas ehemaligen Präsidenten Raúl Castro Flugzeugträger in die Karibik (Drehbuch Venezuela?). Wir erklären klar und eindeutig: Hände weg von Kuba! Die Errungenschaften der kubanischen Revolution sind auch uns internationalen Studierenden Vorbild und Ansporn, für Frieden, Gesundheit, menschenwürdige Bildung und internationalen Austausch zu streiten.

Zum aktuellen Vergleich: Während hier die Militarisierung den Sozialstaat auffrisst, investiert Kuba mit knapp 13 Prozent des BIP so viel in das (komplett kostenlose) Bildungssystem, wie sonst kein anderes Land weltweit. Gleichzeitig fällt immer öfter aufgrund der US-Blockade (Strom!) der Unterricht an Schulen und Universitäten aus, können Zehntausende Patienten nicht adäquat behandelt werden.

Dieser eklatante Verstoß gegen die Menschenrechte muss beendet werden!

Wir solidarisieren uns mit Kubas Bevölkerung und seiner Revolution:

Die Blockade gegen Kuba muss fallen – Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker

Das RIS dokumentiert:

Deklaration der Studierendenföderation Kubas (FEU)

Havanna, 26. April 2026
Jahr des hundertsten Geburtstags des Oberbefehlshabers Fidel Castro Ruz


„Der Studierendenverband Kubas, Erbe der tiefsten Kampftraditionen unseres Volkes und dem Vermächtnis von Mella [Julio Antonio Mella, Gründer des FEU und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Kubas], Fidel und den Generationen treu, die die Würde des Vaterlandes verteidigt haben, bekundet seine entschiedene Unterstützung für die Erklärung der kubanischen Revolutionsregierung angesichts der Verschärfung der imperialistischen Belagerung durch die Vereinigten Staaten.


Wir, die Studierenden, sind uns der Realität, in der unsere Nation lebt, sehr wohl bewusst; wir spüren am eigenen Leib die Folgen der Verschärfung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die heute durch neue Maßnahmen zur Erstickung der Energieversorgung und durch eine aggressive Rhetorik, die inakzeptable Drohungen mit militärischer Intervention beinhaltet, noch verschärft wird. Diese seit mehr als sechs Jahrzehnten fortgesetzte Politik stellt eine kriminelle, illegale und zutiefst unmenschliche Handlung dar, die darauf abzielt, den Willen eines würdigen Volkes zu brechen.


Wir verurteilen entschieden den Medien- und Kommunikationskrieg, der versucht, die kubanische Realität zu verzerren, indem er die Revolution für die Schwierigkeiten verantwortlich macht, die direkte Folgen einer gezielten Aggressionsstrategie sind. Wir lehnen die Verleumdungskampagnen und Diffamierungen ab, die darauf abzielen, unser soziales Projekt zu delegitimieren, ebenso wie die Aufnahme Kubas in fragwürdige Listen, denen jegliche moralische und rechtliche Grundlage fehlt.


Als junge Revolutionäre, die sich ihrer historischen Verantwortung bewusst sind, bekräftigen wir, dass kein Druck, keine Drohung und keine Blockade die Entschlossenheit dieses Volkes brechen kann. Wir bilden uns in den Hörsälen der Universitäten zu zukünftigen Fachkräften aus, die sich der Verteidigung der Souveränität, der sozialen Gerechtigkeit und des Sozialismus verpflichtet fühlen.
Wir würdigen und danken für die Solidarität der Völker und Regierungen der Welt, die sich mit Würde gegen die Isolationspolitik gegenüber Kuba stellen und ihre solidarische Hand ausstrecken. Diese internationale Brüderlichkeit bestätigt, dass die Sache Kubas auch die Sache der Völker ist, die für ihre Unabhängigkeit und ihr Recht kämpfen, ihr eigenes Schicksal zu gestalten. (…)“

Quelle: https://www.instagram.com/p/DXmV8qTDWSu/