Infotisch mit Reden und Musik am 28. Mai vor dem AStA ab 14 Uhr

Solidarität ist die Quelle der Hoffnung der Unterdrückten auf der ganzen Welt. Es ist die sozialistische Inselrepublik Kuba, die durch ihre Standhaftigkeit exemplarisch für diese Hoffnung steht. Gegen den unmenschlichen Druck der US-amerikanischen Blockade gelang und gelingt es, wesentlich bessere Lebensverhältnisse für die Bevölkerung zu schaffen als in vielen anderen in Unterentwicklung gehaltenen Ländern. Zugleich „exportiert“ Kuba diese Solidarität – nicht zuletzt in Form von Bildung, Medizin und Friedensdiplomatie und lässt die Welt an den Errungenschaften der Revolution so teilhaben. Dieses Beispiel verdeutlicht: der Kapitalismus ist historisch am Ende.

Kuba ist deshalb den Herrschenden ein Stachel im Fleisch, besonders in den USA und besonders der Trump-Administration. Die Solidarität konterkariert die inszenierte Allmacht der weltweit größten Militär- und Wirtschaftsnation – und diese Solidarität gilt allen, auch der Bevölkerung Nord-Amerikas. So können beispielsweise arme US-Amerikaner:innen in Kuba gebührenfrei Medizin studieren.

In der letzten Woche haben die USA mit der Anklage Raúl Castros (eine führende Persönlichkeit der Revolution und ehemaliger Präsident des Staats- und Ministerrats) einen Vorwand geschaffen, um ihn – ähnlich wie den Präsidenten Venezuelas – rechtswidrig zu entführen, die Bevölkerung Kubas zu demütigen, Macht zu demonstrieren und einen Vorwand für eine militärische Okkupation zu schaffen. Allein die Drohung ist schon ein Bruch des Völkerrechts.

Das sozialistische Kuba ist aber nicht klein zu kriegen. Das reizt den „Tiger“ USA.

Weder 60 Jahre wirtschaftliche Blockade durch die USA noch international ausgeweitete Sanktionen noch deren neueste mörderische Verschärfung (totale Öl-Blockade) haben Kuba in die Knie gezwungen. Selbst in den USA wird diese Politik öffentlich kritisch diskutiert.

In diesen Tagen wächst der Druck auch in den europäischen Ländern: Wird hier die vielfältige internationale Solidarität für die Souveränität und Würde der kubanischen Bevölkerung gestärkt? Oder setzen sich in der EU die immer rückwärts gewandteren Kräfte durch, die fordern, die EU-Staaten mögen sich vollständig der US-Aggression anschließen?

Kämpferische Überzeugung in Kuba, aber auch internationale Solidarität sind nun erstrecht Faktoren der Entwicklung – für Kuba und Alle. Es kommt also darauf an, die Aufmerksamkeit für diese Entwicklungen zu erhöhen, sich zu informieren und zu solidarisieren. Wir laden deshalb ein.

Wir solidarisieren uns mit Kubas Bevölkerung und seiner Revolution:

Die Blockade gegen Kuba muss fallen – Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker

Das RIS dokumentiert:

Erklärung der Universitätsstudierenden Kubas (FEU)

Havanna, 26. April 2026
Jahr des hundertsten Geburtstags des Oberbefehlshabers Fidel Castro Ruz


„Der Studierendenverband Kubas, Erbe der tiefsten kämpferischen Traditionen unseres Volkes und dem Vermächtnis von Mella [Julio Antonio Mella, im studentischen Widerstand gegen die Machado-Diktatur aktiv und von deren Schergen ermordet, wird heute als Nationalheld gewürdigt], Fidel und den Generationen treu, die die Würde des Landes verteidigt haben, bekundet seine entschiedene Unterstützung für die Erklärung der kubanischen Revolutionsregierung angesichts der Verschärfung der imperialistischen Belagerung durch die Vereinigten Staaten.

Wir, die Studierenden, sind uns der Realität, in der unsere Nation lebt, sehr wohl bewusst; wir spüren am eigenen Leib die Folgen der Verschärfung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die heute durch neue Maßnahmen zur Erstickung der Energieversorgung und durch eine aggressive Rhetorik, die inakzeptable Drohungen mit militärischer Intervention beinhaltet, noch verschärft wird. Diese seit mehr als sechs Jahrzehnten fortgesetzte Politik stellt eine kriminelle, illegale und zutiefst unmenschliche Handlung dar, die darauf abzielt, den Willen eines würdevollen Volkes zu brechen.

Wir verurteilen entschieden den Medien- und Kommunikationskrieg, mit dem versucht wird, die kubanische Realität zu verzerren, indem die Revolution für die Schwierigkeiten verantwortlich gemacht wird, die direkte Folgen einer gezielten Aggressionsstrategie sind. Wir lehnen die Verleumdungskampagnen und Diffamierungen ab, die darauf abzielen, unser soziales Projekt zu delegitimieren, ebenso wie die Aufnahme Kubas in fragwürdige Listen, denen jegliche moralische und rechtliche Grundlage fehlt. [Gemeint ist die von den USA mit harten Sanktionen verbundene Liste der Staaten, die vermeintlich Terrorismus fördern.]

Als junge Revolutionäre, die sich ihrer historischen Verantwortung bewusst sind, bekräftigen wir, dass kein Druck, keine Drohung und keine Blockade die Entschlossenheit dieses Volkes brechen kann. Wir bilden uns in den Hörsälen der Universitäten zu zukünftigen Fachkräften aus, die sich der Verteidigung der Souveränität, der sozialen Gerechtigkeit und des Sozialismus verpflichtet fühlen.
Wir würdigen und danken für die Solidarität der Völker und Regierungen der Welt, die sich mit Würde gegen die Isolationspolitik gegenüber Kuba stellen und ihre solidarische Hand ausstrecken. Diese internationale Solidarität bestätigt, dass die Sache Kubas auch die Sache der Völker ist, die für ihre Unabhängigkeit und ihr Recht kämpfen, ihr eigenes Schicksal zu gestalten. (…)“

Quelle: https://www.instagram.com/p/DXmV8qTDWSu/