Zeit: Donnerstag, den 14. April 2022, 16 Uhr

Ort: „Syntagma“ – Von-Melle-Park 5 (WiWi-Bunker; Erdgeschoss; neben dem HASPA-Café)

Der Krieg in der Ukraine dauert nun mehrere Wochen. Wir wenden uns gegen den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands! Wir fordern, das zynische Verbrechen dieses Eroberungskrieges sofort zu beenden! Die russischen Truppen müssen abgezogen werden! Die Waffen müssen ruhen! Kriegsverbrechen sind aufzuklären und die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen werden! Der Aggressor muss für die Zerstörungen aufkommen! Menschenleben müssen gerettet werden!

Wir, das Referat für internationale Studierende an der Universität Hamburg (RiS), wollen Frieden für die Ukraine und für die ganze Welt. Der Krieg in der Ukraine bedroht die Bevölkerung in der Ukraine aber auch Menschen aus vielen Ländern. Er zerstört Leben und Lebensmöglichkeiten. Er untergräbt Freundschaften, kulturelle und wissenschaftliche Kooperationen und politisches Vertrauen. Er rückt die nukleare Bedrohung der Menschheit wieder ins Bewusstsein.

Wir wenden uns gegen jeden Krieg! Wir unterstützen die Auffassung, die 150 Nobelpreisträger:innen anlässlich des Ukrainekrieges geäußert haben:

„Wir als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind überzeugt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse aller Disziplinen und die auf ihr fußenden Technologien der Menschheit in Zukunft den größten Nutzen bringen werden. Sie sind nur in weltweiter wissenschaftlicher Zusammenarbeit zu erreichen. Ohne sie werden die globalen Probleme nicht zu lösen sein. Voraussetzung ist, dass diese Erkenntnisse ausschließlich für friedliche Zwecke und für das Wohl und das Glück aller Menschen eingesetzt werden unter Anerkennung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Wir fordern deshalb Regierungen und Wirtschaftsverantwortliche auf, wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien verantwortungsvoll und im Bewusstsein für ihre langfristigen Folgen einzusetzen. Nur so kann sich die menschliche Zivilisation in respektvollem Umgang mit der Natur und dem Erdsystem in Zukunft weiterentwickeln. Die Grundprinzipien der Charta der Vereinten Nationen zum friedlichen Zusammenleben der Völker sind die Voraussetzung für unsere grenzüberschreitende Arbeit zum Wohl der Erde und der Menschen.

Wir fordern den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, die völkerrechtlichen Vereinbarungen zu achten, seine Streitkräfte zurückzurufen, Verhandlungen aufzunehmen und den Frieden herzustellen.“

Quelle: https://www.mpg.de/aufruf-zum-frieden

In der Charta der Vereinten Nationen geht es darum, „die Menschheit von der Geißel des Kriegs“ für alle Zeit zu befreien. An der Universität Hamburg studieren Menschen aus fast allen Ländern der Welt – wir haben alle etwas dazu beizutragen.

Wir wollen mit allen interessierten internationalen Studierenden unserer Universität bei dieser Veranstaltung diskutieren, was das für uns bedeutet:

Welche Ursachen hat dieser Krieg?

Was sind Ursachen eines möglichen Friedens?

Was können wir tun, damit schnellstmöglich in der Ukraine die Waffen schweigen?

Welche Bedeutung haben wir Studierenden für gerechten Frieden weltweit?


Diese Veranstaltung ist Teil des Programms der Kulturwoche „Frieden bilden“ – Impulse aus der Erziehungswissenschaft. Aktionswoche und Ringvorlesung an der Fakultät EW: https://www.ew.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/aktuell-2022/22-04-06-va-frieden-bilden.html


Flugblatt als PDF-Datei: